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Samstag, 21. September 2019

Versteinerte Wertvorstellungen

Es sind insbesondere drei Hindernisse, die eine gleichberechtigte Behandlung der Laizisten mit den Religionen erschweren.

Da ist Begriff Heimatpartei, der offenlässt, ob damit die Versteinerung der traditionellen Werte gemeint ist oder ob diese traditionellen Werte Gegenstand einer Fortentwicklung sind.
Wenn die Werte unseres Heimatlandes auch heute noch als Werte gelten sollen, dann müssen sie mit den realen Verhältnissen im Einklang stehen. Diese sind aber schon längst nicht mehr christlich orientiert, was der permanente Mitgliederschwund der etablierten Kirchen zeigt. Trotzdem sollen die traditionellen Wertvorstellungen per Gesetz allen Bürgern aufgezwungen werden. Wir Österreicher haben reichhaltige kulturelle Werte, die aber nicht nur von traditionellen christlichen Wertvorstellungen abgeleitet werden können.

Einst gab es das katholische Österreich. Dadurch haben die Religionen in Österreich  eine traditionell gesicherte Stellung. Heute gibt es jedoch kein umfassendes katholisches Österreich mehr. Es gibt zwar katholische Kerngebiete. Auch diese lassen sich aber nicht abkapseln. In ihnen geht halt die Entwicklung langsamer vor sich, sie ist aber vorhanden. Wenn man sie zwingt, an die bisherigen Wertvorstellungen festzuhalten, kapselt man sie ab. Ob das auf Dauer den jungen Menschen gefällt, ist mehr als zweifelhaft. Wer will denn schon der rückschrittliche Provinzler sein? Solch eine Politik ist eine unzumutbare Versteinerungspolitik. Viele moderne Wertvorstellungen harmonieren nicht mit den Traditionellen.

Die katholische Kirche ist ein weltweiter, vermögender Konzern. Es gibt schon arme Kirchenprovinzen. Die Macht geht aber vom Kapital aus. Welcher Konzern bestimmt nicht in seinem Einflussbereich die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse?

Jetzt kommen die Laizisten daher, und wollen mit den Religionsgesellschaften gleichgestellt werden. Das geht nur dann, wenn die Menschenrechte greifen. Jeder von uns ist eine Persönlichkeit und hat das Menschenrecht, in einem Staat zu leben, in dem Staat und Religionen sich nicht die Hände reichen.

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