Mittwoch, 18. September 2019

Kollektiv und Individuum

„Cuius regio, eius religio, [...] Ist eine lateinische Redewendung, die besagt, dass der Herrscher eines Landes berechtigt ist, die Religion für dessen Bewohner vorzugeben.“ [1] Dieser Satz fällt mir ein, wenn ich daran denke, dass heute die Religionsgemeinschaften allein befugt sind, ihre Anhänger im staatlichen Bereich zu vertreten. Sie gehen davon aus, dass alle ihrer Mitglieder unterschiedslos ihrer Lehren bejahen. Das entspricht nicht der heutigen Realität. Die Anhänger einer Religion sind kein Kollektiv, sondern Einzelmenschen, die ihre eigenen Gedanken und Verhaltensweisen haben. Sie können sich aber nicht durchsetzen, weil linientreue Kirchenmitglieder das Sagen haben. So sind Religionen Rechtsgemeinschaften, nicht aber Gesinnungsgemeinschaften. Sie beeinflussen Gesetze, die Sie nicht wollen und die ihr persönliches Recht auf Selbstbestimmung beschränken.

Wir Laizisten sind aber eine Gesinnungsgemeinschaft. Darum lade ich Euch dazu ein, auf unserer Facebookseite Eure Gedanken zum Thema vorzubringen,

[1] Wikipedia Cuius regio, eius religio; https://de.wikipedia.org/wiki/Cuius_regio,_eius_religio . Dieses Zitat steht unter der Doppellizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 und GNU Lizenz für freie Dokumentation.

Montag, 16. September 2019

Das Beispiel Ethik für alle

Ethik für alle

Am Beispiel "Ethik für alle" kann man die ständige Unterdrückung der Laizisten erkennen. Sie konnten nicht bei der Gestaltung des neuen Schulfachs "Ethik mitwirken". Bitte unterschreiben Sie das in Angriff genommene Volksbegehren "Ethik für alle" 

Weitere Details: Siehe unser Facebook



Donnerstag, 12. September 2019

Seit mehr als zehn Jahre

Am 23. Dezember 2019 feiert der Zentralrat der Konfessionsfreien sein 10. Bestandsjubiläum. er tritt insbesondere "für die Trennung von Trennung von Religion und Staat sowie für die Gleichstellung von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften ein. Er kämpft gegen die von seinen Mitgliedern als solche empfundene Diskriminierung von Atheisten und Agnostikern.

Die  Bedeutung der Webseite Laizisten der Seestadt wird  kaum erkannt. Jedenfalls seit 10 Jahren wird davon gesprochen, dass die österreichischen Religionen kopflastig sind. Es gibt manche Teilerfolge, aber das Ziel, dass die laizistischen Bewegungen den Religionen gleichgestellt werden, konnte noch nicht erreicht werden. Nun gibt es die Chance, in einen bedeutenden Stadtteil Wiens die Rechte der Laizisten lokal zu verwirklichen. „Gemeinsam eine Stadt gestalten“ ist ein Slogan der für die Seestadt Verantwortlichen.  Darum kann man die Laizisten nur dann übergehen, wenn sie sich nicht rühren. Sie sind in so mancher Hinsicht faktisch den Religionen gleichgestellt. Jedenfalls kann man sie nicht mehr übergehen. Wenn dieses Ziel in der Seestadt zu greifen beginnt, ist die Initiative präjudiziell. Das versuche ich auch mit meinem Beitrag in https://laizisteninderseestadt.blogspot.com/2019/09/laizismus-und-sakularismus.html  aufzuzeigen. Es genügt nicht, das Thema theoretisch abzuhandeln, Es genügt auch nicht, wenn Einzelpersonen es mit Kontaktleuten politischen Parteien besprechen. Es muss generell thematisiert werden. Ja, es muss auch als Forderung aller Laizisten offenkundig werden. Obwohl die zu Wahlzeiten an die wahlwerbenden Parteien gestellten Fragen notwendig sind, wären mir konkrete Forderungen lieber. Fragen kann man abwimmeln, Forderungen muss man stillschweigend oder offen ablehnen oder ihnen zustimmen. 

Die Emanzipation der Frauen wäre nie so erfolgreich gewesen, hätten sich die Frauen mit den rechtlich und gesellschaftlich vorgegebenen Verhältnissen abgefunden. Die Bestrebungen der österreichischen Laizisten, den Religionen rechtlich gleichgestellt zu werden, schwächelt bereits jahrelang dahin. Warum? Weil es bei ihnen keine Persönlichkeiten, wie etwa Johanna Dohnal, gibt. Wir Laizisten müssen lernen, zu fordern, uns anstrengen und nicht zu fragen. Denn auch den Frauen wurde nichts geschenkt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenbewegung


Sonntag, 8. September 2019

Laizismus und Säkularismus

Laizismus bedeutet die strikte Trennung von Religion und Staat.
Säkularismus besteht ebenfalls in der Trennung von Religion und Staat. Allerdings bestehen im Säkularismus zwischen Staat und Religionen bindende Vereinbarungen.

Frankreich ist ein laizistischer Staat, der eine strikte Trennung von Religion und Staat vorsieht. Dabei verhält sich der Staat der Religion und den Religionen gegenüber neutral. Er mischt sich nicht in deren Religionsausübung ein. Weder fördert er sie, noch behindert er sie.

Österreich ist ein säkularer Staat, der zwischen inneren Angelegenheiten der Religionen und äußeren Angelegenheiten der Religionen unterscheidet.
Der Staat darf sich in die inneren Angelegenheiten der Religionen nicht einmischen. Die äußeren Angelegenheiten werden vom Staat per Gesetz geregelt.
Die Seelsorge ist ein unverzichtbares Recht der Religionen. Sie gehört (in Österreich) zu den inneren Angelegenheiten der Religionen. Sie erstreckt sich auch auf Außenstehende.

Das Problem liegt in der österreichischen Realverfassung, weil sich die Religionen nicht auf ihre internen Angelegenheiten beschränken wollen und aus Glaubensgründen auch nicht können. Ein gutes Beispiel dafür ist in der katholischen Kirche die Lehre vom "Allgemeine Priestertum". Nach der katholischen Naturrechtslehre sind das Naturrecht die von Gott gegeben Vorgaben, die für alle Menschen gültig sind. Da die Kirche die Stellvertreterin Gottes ist, legt sie auch im  Namen Gottes das von ihm vorgegebene Naturrecht aus. Das heißt, sie kann nicht anders, als alle Menschen, auch die Nichtchristen, auf das von ihr verwaltete Naturrecht zu verpflichten. So entsteht ein Ethikbegriff, der von Andersdenkenden nicht akzeptiert werden kann,  der ihnen aber von der Kirche als allgemeingültige Ethik verkauft wird. Das ist eine der größten Unwahrhaftigkeiten der katholischen Kirche. Ihr Ethikbegriff ist doppelzüngig.

Es ist in keiner Weise tragbar, dass Religionsgemeinschaften ihre eigenen Glaubens- und Seelsorge Angelegenheiten mithilfe des Staats den Nichtmitgliedern aufzwingt. Ebenfalls ist es untragbar, dass der Staat mit Religionsgemeinschaften zusammenarbeitet, seine vielen religionsfreien Bürger aber vergisst. Der Campus der Religionen ist dafür ein gutes Beispiel. Durch die Bevorzugung der Religionsgemeinschaften wird der Gleichheitsgrundsatz verletzt. Ja, wird geantwortet, die Religionsfreien sind nicht organisiert, darum kann man mit ihnen nicht verhandeln. Warum sind sie unzureichend organisiert? Weil der Gesetzgeber ihnen die öffentlich-rechtliche Stellung nicht gewährt. Man kann da von einer gewollten Gesetzeslücke sprechen. Der Staat will für Religionsfreie keine den Religionen gleichgestellte Regelung treffen. Wenn der Gesetztesgeber nicht will, kann ihn niemand dazu verpflichten. Da ist rechtlich kaum etwas zu machen, sondern nur politisch. Darum sind Forderungen, wie sie diese Webseite stellt, so wichtig. Wir müssen Lobbys bilden, um beachtet zu werden. In Österreich gibt es den Korso Österreich, dem auch "Laizisten der Seestadt" angehört. So steht unsere Webseite im engen Kontakt mit anderen Laizisten. Ihr Betreiber ist Giordano Bruno, Regionalgruppe Österreich. Damit ist sie auch internationale verknüpft. Das ist der ausschlaggebende Grund, warum unsere Webseite "Laizisten der Seestadt" und nicht  "Säkulare der Seestadt" heißt. Weltweit besteht das Verlangen nach einer totalen Trennung von Religion und Staat, also einer laizistischen Ausrichtung der Gesellschaft.

Das Verlangen nach einer laizistischen Ausrichtung der Gesellschaft muß nicht zugleich Religionsfeindlichkeit bedeuten. Es beinhaltet aber die Klarstellung, welchen Beitrag zur Gesellschaft  die Religionen wirklich leisten. Erst wenn sie keine gesellschaftliche Bevorzugung erhalten, kann ihr wahrer Wert für die Gesellschaft beurteilt werden.

"Geht, und ich gehe mit euch" So zitiert Hendrikse, Klaas, Glaube an einen Gott, den es nicht gibt,  im Manifest eines atheistischen Pfarrers. Exodus 3,14-14. Dass vor allem Gott und nicht Macht, Geld, und Ideologien das religiöse Tun begleitet, kann man heute kaum erkennen,

Quellen:
Roswitha Gladel in Helpster, Laizistisch - Begriffserklärung
http://www.helpster.de/laizistisch-begriffserklaerung_188431
Bydlinski, Franz, Juristische Methodenlehre und Rechtsbegriff, Zweite, ergänzte Auflage, Copyright 1982 und 1991 by Springer/Wien, S 473.
Hendrikse, Klaas, Glaube an einen Gott, den es nicht gibt, Manifest eines atheistischen Pfarrers, Aus dem Niederländischen übertragen von Gabrielle Zangger, TVZ 2013, S 47



Samstag, 7. September 2019

Seestadtforum 6. 9 . 2019 / Rückblick


Meine Anreise erfolgte mit dem Taxi. Das erste Ziel war die Seeseiten Buchhandlung. In ihr hatte ich bereits mein 2. Buch bestellt. So war ich kein Unbekannter mehr. Ich wurde von Herrn Johannes Kößler bedient und spürte sofort die wohltuende Atmosphäre, der ich der Folge immer wieder begegnet bin. Von ihm bekam ich wertvolle Informationen, die mir mein weiteres Vorgehen erheblich erleichterten. Dabei nannte er mir auch das Öeins Gasthaus. Am Weg dorthin bemerkte ein Schulkind, dass ich den Hannah Ahrendt Platz suchte. Ohne dass ich ihn um Auskunft gebeten habe, kam er auf mich zu und zeigte mir, wie ich weitergehen musste. Ich war überrascht über seine spontane freundliche Aufmerksamkeit. Immer wieder sah ich, dass die Menschen hier glücklicher und freundlicher sind als anderswo. Ich meine, dass die offene Weite des Stadtbilds viel dazu beiträgt.

In meinem vorhergehenden Beitrag hatte ich Befürchtungen geäußert, dass ich aus Gesundheitsgründen am Seestadtforum nicht teilnehmen könne. Tatsächlich war ein erheblicher Medikamentenmissbrauch notwendig, damit ich überhaupt fähig war, mich in der Seestadt zu bewegen. Mehrmals war ich nahe daran, zu stürzen. Auch waren meine Vitalwerte am kommenden Tag noch immer bedrohlich. Darum werde ich in Zukunft meine Wege in der Seestadt nur mit dem Taxi oder in einer Begleitung machen. Weil mir auch die Hin- und Rückfahrt zusammen mit meinen die beabsichtigten Erledigungen in Summa zu anstrengend sind, werde ich mir ein Zimmer in den Fel Good Apüartments nehmen. Aus Kostengründen kann ich vorderhand nur jeden zweiten Monat ein gemeinsames Treffen veranstalten. 

Mein Terminvorschlag: Samstag 9. November 2019, 19 Uhr, Ödrei. Solltet ihr andere Vorschläge haben, bitte ich um Debatte in Facebook, Abschnitt Zusammenkünfte. Außderdem bitte ich Euch um Bekanntgabe, wen ich einladen soll. Selbstverständlich könnt auch ihr Personen oder Gruppen eurer Wahl einladen.


Mittwoch, 4. September 2019

Seestadtforum 6. 9. 2019

Wenn es mir gesundheitlich möglich ist, nehme ich am 6. 9. am Seestadtforum teil. Momentan haben wir Laizisten zwar noch keinen fixen Standort in der Seestadt, ich suche aber einen. Darum interessiert mich das Seestadtforum sehr. Nachstehend mein Bild, das ihnen helfen soll, leichter mit mir Kontakt aufzunehmen.

Freitag, 30. August 2019

Parasiten und Religionen / Gedanken zur genetischen und kulturellen Evolution


Was sind Parasiten? „Lebewesen, die in oder an anderen Organismen leben, sich von ihnen ernähren, sie dadurch schädigen, ohne sie immer zu töten? Parasitismus in Biologie | Schülerlexikon | Lernhelfer https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/biologie-abitur/.../parasitismus

Deswegen sind sie trotzdem durch die Evolution entstandene Lebewesen und deswegen weder gut noch schlecht. Sie sind durch die Evolution „geschehen.“ Es ist doch gleichgültig, ob der Löwe sein Beutetier tötet oder ein Parasit sich in seinen Wirten einnistet und sich dann von ihm ernährt. Wir Menschen sind ja auch Parasiten. Wir leben und lebten auf Kosten unseres Wirtes „Umwelt“, den wir gnadenlos ausnützten. Und warum züchten wir Tiere und Pflanzen? Weil wir ihnen etwas Gutes tun wollen? Worauf wir aber achten müssen, ist, dass wir nicht selbst für andere die ausgebeuteten Wirte sind. Das ist jedenfalls möglich, wenn wir uns immateriellen Parasiten zuwenden. Es gibt auch Ideen, die sich wie Parasiten verhalten.

Wie viele Wissenschaftler und Künstler sind von einer Idee besessen, die sie unbeschadet ihrer Gesundheit, Familie, Freunde dgl. mehr verwirklichen wollen oder müssen. Deswegen sind diese Ideen nicht unbedingt Parasiten. Der Wissenschaftler etwa gibt sich einer Idee hin, weil er selbst nach einer Erkenntnis strebt, berühmt werden will usw. Die „Idee“ nützt ihn nicht für „ihre Zwecke“ aus, er gibt sich vielmehr voll an sie hin, weil er ein persönliches Ziel erreichen will.

Ich spreche immer von Ideen. Um zu erklären, was ich unter einer Idee verstehe, verweise ich auf die Unterscheidung zwischen genetischer und kultureller Evolution.

Voraussetzung der Evolution ist die Replikation. Sie ist die Fähigkeit, von sich selbst  Kopien herzustellen. Das Leben auf Erden begann damit, dass vor etwa 3,77 Milliarden Jahren in einem der Urmeere eine chemische Verbindung entstand, die sich dadurch fortpflanzen konnte, dass sie von sich „1/1“ Kopien herstellte. Dabei kam es auch zu „Fehlkopien“, die ebenfalls von sich selbst „1/1“ Kopien anfertigten. Diese „Fehlkopien“ konnten sich entweder schlechter oder besser als ihre „Mutterkopien“ und den übrigen Fehlkopien an ihre Umgebung anpassen. Es kam zu Konkurrenzsituationen, in der jeweils die besser geeigneten Kopien die anderen verdrängten.

Nach der Memtheorie spielt sich unsere Kulturevolution im Bereich der MEME ab. Danach ist ein MEM ein „einzelner Bewusstseinsinhalt, zum Beispiel ein Gedanke“. [1] Ich will in diesem Zusammenhang an ein Volkslied denken. Wenn ich es höre, entsteht in mir eine Kopie des Lieds. Wenn ich es singe, erzeuge ich bei jedem meiner Zuhörer ebenfalls eine Kopie des Lieds. Wenn Dreißig mir zuhören, sind es dreißig Kopien, die ich weitergebe. Jede von ihnen ist aber keine 1/1 Kopie. Ich muss ja nicht gerade falsch singen. Es genügt, wenn ich nicht in derselben Stimmlage singen kann, die ich gehört habe.

Mitunter ergibt es sich, dass ich mit Bekannten zusammensitze und Volkslieder singe. Dabei kommt es häufig vor, dass wir verschiedene textliche und melodische Varianten kennen. Wir entscheiden uns für die Variante, die den meisten von uns zusagt.  Auf die Übrigen „vergessen“ wir. Dann komme ich heim und rufe einen Freund an. Ich sage ihm, ich hätte ein schönes Lied gehört. Wenn ich es ihm am Telefon vorsinge, halte ich mich dann auch an die Variante, auf die wir uns im Singkreis geeinigt hatten? Kann sein oder auch nicht.

Mit diesem Vergleich möchte ich zwei, für die Evolution grundlegende Begriffe veranschaulichen. Der eine ist der Begriffe „Replikation“, durch die „1/1“ Kopien oder abweichende (fehlerhafte) Kopien entstehen. Der andere ist der Begriff Selektion. Die Variante, die uns besser zusagt, verdrängt im Singkreis die anderen. Somit haben sie sich im Singkreis nicht durchgesetzt und wurden in ihm „selektiert“. In diesem Zusammenhang ist der Singkreis ein eigenes Ganzes, das wir Memplex nennen. Wenn ich nun meinem Freund das Lied in der von mir favorisierten Version vorsinge, entsteht ein neuer Memplex. Wenn nun mein Freund mit seinen Kindern das Lied singt, entsteht wieder ein Memplex, zu dem z.B. auch der Gesang seines Kleinkindes gehört. 

Nun bitte ich Sie, sich vorzustellen, wie viele Varianten von einem Liede insgesamt möglich sind. Es ist nicht verwunderlich, dass von einem einzigen Volkslied im Laufe der Zeit eine nicht vorstellbare Zahl an Varianten entsteht bzw. entstanden ist..

Wenn ich mit gläubigen Menschen spreche, weisen sie ständig auf die Vielfalt der irdischen Lebewesen hin. Sie meinen, sie sei ohne Schöpfergott nicht möglich. Sie wollen bekehren und haben keine Ahnung davon, dass die Evolution 3,77 Milliarden Jahre zur Verfügung hatte, bis sich die heutige Vielfalt entwickeln konnte. Können wir uns irgendwie vorstellen, wie viele Milliarden Replikationen und Selektionen in diesem Zeitraum stattgefunden haben? Versuchen wir uns, vorzustellen, wie viele Millionen dieser Vorgänge bei der heutigen Zahl der Lebewesen pro Sekunde stattfinden. Dabei darf ich nicht nur an die Zahl der Bakterien, die in mir leben, oder an all die Kleinstlebewesen im Boden und im Wasser. Wir können uns ja nicht einmal vorstellen, wie viele Evolutionsprozesse heute pro Sekunde stattfinden. So ist das Wirken der Evolution auch ohne Gott allgegenwärtig. 


Benützte Quellen: Darwins, Der Gotteswahn, Ullstein 2014, Kapitel 5.; Daniel C. Dennett, Den Bann brechen, Teil 1, Pandoras Büchse wird geöffnet, Abschnitt 1 und 2, Anhang A die neuen Replikatoren. Wikipedia, Kath Erich, Philosophie für Durchschnittsmenschen,https://de.wikibooks.org/wiki/Philosophie_für_Durchschnittsmenschen Abschnitt über das Leben und Anhang; Wikipedia Mem https://de.wikipedia.org/wiki/Mem Wikipedia Meme https://de.wikipedia.org/wiki/Meme
[1] Zitat aus Wikipedia Meme.

Vorveröffentlicht in Giordano Bruno / Regionalgruppe Österreich http://www.giordano-bruno-stiftung.at/?p=2464