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Sonntag, 13. Oktober 2019

Parasiten und Religionen / Religiosität und Glaube


Das MEM, der Glaube und die Religiosität
Das MEM ist Thema der Memtheorie. Es bezeichnet den einzelnen Bewusstseinsinhalt, zum Beispiel einen Gedanken. „Es wird durch Kommunikation weitergegeben und vervielfältigt.“ [1] So wird es zwar nicht biologisch, wie die Gene, aber auf eine ähnliche Weise, und zwar „soziokulturell“, [2] weitergegeben und vererbt. [3] Damit unterliegen sie, wie ich anhand des Volksliedes dargelegt habe, der Evolution. [4]

Die Religion
Religion ist ein facettenreiches Phänomen, welches sich in seiner Gesamtheit auf alle Lebensbereiche menschlichen Denkens und Handelns erstrecken kann.“ [5] Sie ist ein loser Verbund von einer Vielzahl von sehr unterschiedlichen Phänomenen und hat unterschiedliche Entstehungsbedingungen und Folgerungen. Wenn man nach Gemeinsamkeiten aller Religionen sucht, wird man erkennen, dass es Religionen gibt, denen einige typische Merkmale fehlen. Weil sie der Verbund einer Vielzahl von Phänomenen sind, kann man sie nicht so exakt beschreiben wie chemische Elemente oder den Stammbaum von Lebewesen. Will man beschreiben, was Religionen sind, muss man sich mit den Elementen befassen, aus denen die Religionen bestehen. Das sind etwa die Spiritualität, das Engagement für weltliche Organisationen, die fanatische Hingabe an ethnische Gruppen (oder Sportvereine), der Aberglaube usw. [6]

Vorläufige Definition von Religion
Als Ausgangspunkt für die weiteren Überlegungen kann man mit folgender Definition von Religionen beginnen: „Religionen sind als soziale Systeme zu definieren, deren Mitglieder sich zum Glauben an einen oder mehrere übernatürlichen Akteure bekennen, um deren Anerkennung man sich bemühen muss.“ [7] Diese Definition ist nur eine Vorläufige, die durch weitere Vertiefungen verändert werden kann. Aus ihr ist jedoch ersichtlich, dass ein übernatürlicher Akteur Wesensbestandteil jeder Religion ist. Ohne Vergöttlichung gibt es keine Religion. Ein Held ist ein menschliches Wesen, das verehrt und geachtet wird. Wird er aber vergöttlicht, wird er Akteur einer Religion. [8]

Der übernatürliche Akteur
Ein übernatürlicher Akteur kann, muss aber nicht menschenähnlich sein. Jahwe des Alten Testaments ist eine Art göttlicher Mann, der mit den Menschen spricht. Moderne Gläubige meinen, dass Gott Sinnesorgane nicht nötig hat. Er ist ewig und allwissend, deswegen kennt er keine Echtzeit. Trotzdem erhört er unsere Gebete. Das passt nicht richtig zusammen. Man glaubt aber, dass es vermessen wäre, Gott mit menschlichen Verstand verstehen zu wollen.[9]

Das Gebet
Manche meinen, dass das Gebet eine symbolische Handlung sei, durch die wir mit uns selbst in "bildlicher Weise" über Dinge sprechen, die einem zutiefst bewegen.  Es ähnelt einem Tagebucheintrag. Der sogenannte Gott ist dann kein übernatürlicher Akteur. Andere beten zu Gott, der das nicht hört, was sie sagen. Ihr Gott ist somit ein übernatürlicher Akteur. Der Glaube an Gott hat eben viele Varianten, bei denen nur das ein Glaube an Gott ist, was Gott als übernatürlichen Akteur anerkennt. Übertragene Bedeutungen, die an keinen übernatürlichen Akteur glauben, sollten nicht als Gott bezeichnet werden. [10]

Hinweis:
Diese Klarstellungen sind deswegen wichtig, weil Dennett über das parasitäre Verhalten von Religionen spricht. Es ist ein Unterschied, ob eine Religion sich auf einen außernatürlichen Akteur beruft oder ob sich jemand den Inhalt seiner Religion selbst erarbeitet hat. Nur, weil die philosophische Wissenschaft klare Definitionen braucht, kann man aber nicht die vielen Formen der von Menschen tatsächlich gelebten Religionen aus dem Sprachgebrauch verbannen. Man kann ja keinem das Recht absprechen, sich aufgrund seiner persönlichen Religion als religiös zu bezeichnen.

Auch Dawkins nennt Gott, Götter usw. nur, wenn sie übernatürliche Akteure sind. [11] Er knüpft dabei an die einsteinsche Religiosität an. Einstein nennt sich einen tiefreligiösen Menschen, glaubt aber nicht an einen übernatürlichen Gott. [12]. Das schaffte Verwirrung, weil die Theologen ihn deswegen als gläubig im Sinne ihrer Lehren vereinnahmen wollten. [3] Das liegt wohl nicht daran, dass man Einstein das Recht absprechen kann, sich als religiös zu bezeichnen. Es liegt m. E. daran, dass Theologen gerne mit Wortspielen, aber weniger mit Inhalten agieren. Der Ausdruck religiös kann doch nicht für die Denkweise der Theologen monopolisiert sein. 

Religiös und gläubig
Gerade der Hinweis Dawkins auf Einstein macht klar, dass religiös und gläubig keine synonymen Begriffe sind. Es kann jemand religiös sein, ohne an einen übernatürlichen Akteur zu glauben. Ein Mitglied einer anerkannten Religionsgemeinschaft, kann an ihren Ritualen teilnehmen, ohne an ihrem Zauber zu glauben. 

Anmerkungen
[1] Dieser Beitrag behandelt den Begriff MEM als Gedankeneinheit Wikipedia, Mem, https://de.wikipedia.org/wiki/Mem 
[2] „Die Gesellschaft und ihre Kultur betreffend; gesellschaftlich-kulturell.“ (Duden, soziokulturell)
[3] Das Mem (Neutrum; Plural: Meme) ist Gegenstand der Memtheorie und bezeichnet einen einzelnen Bewusstseinsinhalt, zum Beispiel einen Gedanken. Es kann durch Kommunikation weitergegeben und damit vervielfältigt werden und wird so soziokulturell auf ähnliche Weise vererbbar, wie Gene auf biologischem Wege vererbbar sind. Dadurch unterliegen Meme einer soziokulturellen Evolution, die weitgehend mit denselben Theorien beschrieben werden kann. (Wikipedia, Mem, https://de.wikipedia.org/wiki/Mem )
[4] https://laizisteninderseestadt.blogspot.com/search/label/Reihe%201
[5] Killan Andreas, Die Logik der Nicht-Logik, Alibi 2010, S 22
[6] Vgl. dazu Daniel C. Denett, den Bann brechen, Religion als natürliches Phänomen, suhrkamp taschenbuch wissenschaft 2189, 1. Aufl. 2016 aus dem Amerikanischen übersetzt von Frank Born, im Folgenden kurz Dennett genannt, S 22.
[7] Dennett, S 24
[8] Dennett S 24f
[9] Dennett S 25
[10] ebenda
[11] Dawkins, Richard; der Gotteswahn, aus dem Englischen übersetzt Sebastian Vogel; Ullstein 13. Auflage 2014, S 34
[12] Ebenda, S 24-34










Freitag, 11. Oktober 2019

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Wir wollen interessierte Laizisten vernetzen
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Laizisten
In vielen Religionen wird zwischen Priestern und Laien unterschieden. Die Priester führen das Volk Gottes, also die Laien. Sie lehren ihm den richtigen Glauben und die von Gott gewollte Moral.

Die Laizisten brauchen keine Priester. Sie verlassen sich lieber auf die Erkenntnisse der modernen Wissenschaften.

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Samstag, 21. September 2019

Versteinerte Wertvorstellungen

Es sind insbesondere drei Hindernisse, die eine gleichberechtigte Behandlung der Laizisten mit den Religionen erschweren.

Da ist Begriff Heimatpartei, der offenlässt, ob damit die Versteinerung der traditionellen Werte gemeint ist oder ob diese traditionellen Werte Gegenstand einer Fortentwicklung sind.
Wenn die Werte unseres Heimatlandes auch heute noch als Werte gelten sollen, dann müssen sie mit den realen Verhältnissen im Einklang stehen. Diese sind aber schon längst nicht mehr christlich orientiert, was der permanente Mitgliederschwund der etablierten Kirchen zeigt. Trotzdem sollen die traditionellen Wertvorstellungen per Gesetz allen Bürgern aufgezwungen werden. Wir Österreicher haben reichhaltige kulturelle Werte, die aber nicht nur von traditionellen christlichen Wertvorstellungen abgeleitet werden können.

Einst gab es das katholische Österreich. Dadurch haben die Religionen in Österreich  eine traditionell gesicherte Stellung. Heute gibt es jedoch kein umfassendes katholisches Österreich mehr. Es gibt zwar katholische Kerngebiete. Auch diese lassen sich aber nicht abkapseln. In ihnen geht halt die Entwicklung langsamer vor sich, sie ist aber vorhanden. Wenn man sie zwingt, an die bisherigen Wertvorstellungen festzuhalten, kapselt man sie ab. Ob das auf Dauer den jungen Menschen gefällt, ist mehr als zweifelhaft. Wer will denn schon der rückschrittliche Provinzler sein? Solch eine Politik ist eine unzumutbare Versteinerungspolitik. Viele moderne Wertvorstellungen harmonieren nicht mit den Traditionellen.

Die katholische Kirche ist ein weltweiter, vermögender Konzern. Es gibt schon arme Kirchenprovinzen. Die Macht geht aber vom Kapital aus. Welcher Konzern bestimmt nicht in seinem Einflussbereich die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse?

Jetzt kommen die Laizisten daher, und wollen mit den Religionsgesellschaften gleichgestellt werden. Das geht nur dann, wenn die Menschenrechte greifen. Jeder von uns ist eine Persönlichkeit und hat das Menschenrecht, in einem Staat zu leben, in dem Staat und Religionen sich nicht die Hände reichen.

Mittwoch, 18. September 2019

Kollektiv und Individuum

„Cuius regio, eius religio, [...] Ist eine lateinische Redewendung, die besagt, dass der Herrscher eines Landes berechtigt ist, die Religion für dessen Bewohner vorzugeben.“ [1] Dieser Satz fällt mir ein, wenn ich daran denke, dass heute die Religionsgemeinschaften allein befugt sind, ihre Anhänger im staatlichen Bereich zu vertreten. Sie gehen davon aus, dass alle ihrer Mitglieder unterschiedslos ihrer Lehren bejahen. Das entspricht nicht der heutigen Realität. Die Anhänger einer Religion sind kein Kollektiv, sondern Einzelmenschen, die ihre eigenen Gedanken und Verhaltensweisen haben. Sie können sich aber nicht durchsetzen, weil linientreue Kirchenmitglieder das Sagen haben. So sind Religionen Rechtsgemeinschaften, nicht aber Gesinnungsgemeinschaften. Sie beeinflussen Gesetze, die Sie nicht wollen und die ihr persönliches Recht auf Selbstbestimmung beschränken.

Wir Laizisten sind aber eine Gesinnungsgemeinschaft. Darum lade ich Euch dazu ein, auf unserer Facebookseite Eure Gedanken zum Thema vorzubringen,

[1] Wikipedia Cuius regio, eius religio; https://de.wikipedia.org/wiki/Cuius_regio,_eius_religio . Dieses Zitat steht unter der Doppellizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 und GNU Lizenz für freie Dokumentation.

Montag, 16. September 2019

Das Beispiel Ethik für alle

Ethik für alle

Am Beispiel "Ethik für alle" kann man die ständige Unterdrückung der Laizisten erkennen. Sie konnten nicht bei der Gestaltung des neuen Schulfachs "Ethik mitwirken". Bitte unterschreiben Sie das in Angriff genommene Volksbegehren "Ethik für alle" 

Weitere Details: Siehe unser Facebook



Donnerstag, 12. September 2019

Seit mehr als zehn Jahre

Am 23. Dezember 2019 feiert der Zentralrat der Konfessionsfreien sein 10. Bestandsjubiläum. er tritt insbesondere "für die Trennung von Trennung von Religion und Staat sowie für die Gleichstellung von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften ein. Er kämpft gegen die von seinen Mitgliedern als solche empfundene Diskriminierung von Atheisten und Agnostikern.

Die  Bedeutung der Webseite Laizisten der Seestadt wird  kaum erkannt. Jedenfalls seit 10 Jahren wird davon gesprochen, dass die österreichischen Religionen kopflastig sind. Es gibt manche Teilerfolge, aber das Ziel, dass die laizistischen Bewegungen den Religionen gleichgestellt werden, konnte noch nicht erreicht werden. Nun gibt es die Chance, in einen bedeutenden Stadtteil Wiens die Rechte der Laizisten lokal zu verwirklichen. „Gemeinsam eine Stadt gestalten“ ist ein Slogan der für die Seestadt Verantwortlichen.  Darum kann man die Laizisten nur dann übergehen, wenn sie sich nicht rühren. Sie sind in so mancher Hinsicht faktisch den Religionen gleichgestellt. Jedenfalls kann man sie nicht mehr übergehen. Wenn dieses Ziel in der Seestadt zu greifen beginnt, ist die Initiative präjudiziell. Das versuche ich auch mit meinem Beitrag in https://laizisteninderseestadt.blogspot.com/2019/09/laizismus-und-sakularismus.html  aufzuzeigen. Es genügt nicht, das Thema theoretisch abzuhandeln, Es genügt auch nicht, wenn Einzelpersonen es mit Kontaktleuten politischen Parteien besprechen. Es muss generell thematisiert werden. Ja, es muss auch als Forderung aller Laizisten offenkundig werden. Obwohl die zu Wahlzeiten an die wahlwerbenden Parteien gestellten Fragen notwendig sind, wären mir konkrete Forderungen lieber. Fragen kann man abwimmeln, Forderungen muss man stillschweigend oder offen ablehnen oder ihnen zustimmen. 

Die Emanzipation der Frauen wäre nie so erfolgreich gewesen, hätten sich die Frauen mit den rechtlich und gesellschaftlich vorgegebenen Verhältnissen abgefunden. Die Bestrebungen der österreichischen Laizisten, den Religionen rechtlich gleichgestellt zu werden, schwächelt bereits jahrelang dahin. Warum? Weil es bei ihnen keine Persönlichkeiten, wie etwa Johanna Dohnal, gibt. Wir Laizisten müssen lernen, zu fordern, uns anstrengen und nicht zu fragen. Denn auch den Frauen wurde nichts geschenkt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenbewegung


Sonntag, 8. September 2019

Laizismus und Säkularismus

Laizismus bedeutet die strikte Trennung von Religion und Staat.
Säkularismus besteht ebenfalls in der Trennung von Religion und Staat. Allerdings bestehen im Säkularismus zwischen Staat und Religionen bindende Vereinbarungen.

Frankreich ist ein laizistischer Staat, der eine strikte Trennung von Religion und Staat vorsieht. Dabei verhält sich der Staat der Religion und den Religionen gegenüber neutral. Er mischt sich nicht in deren Religionsausübung ein. Weder fördert er sie, noch behindert er sie.

Österreich ist ein säkularer Staat, der zwischen inneren Angelegenheiten der Religionen und äußeren Angelegenheiten der Religionen unterscheidet.
Der Staat darf sich in die inneren Angelegenheiten der Religionen nicht einmischen. Die äußeren Angelegenheiten werden vom Staat per Gesetz geregelt.
Die Seelsorge ist ein unverzichtbares Recht der Religionen. Sie gehört (in Österreich) zu den inneren Angelegenheiten der Religionen. Sie erstreckt sich auch auf Außenstehende.

Das Problem liegt in der österreichischen Realverfassung, weil sich die Religionen nicht auf ihre internen Angelegenheiten beschränken wollen und aus Glaubensgründen auch nicht können. Ein gutes Beispiel dafür ist in der katholischen Kirche die Lehre vom "Allgemeine Priestertum". Nach der katholischen Naturrechtslehre sind das Naturrecht die von Gott gegeben Vorgaben, die für alle Menschen gültig sind. Da die Kirche die Stellvertreterin Gottes ist, legt sie auch im  Namen Gottes das von ihm vorgegebene Naturrecht aus. Das heißt, sie kann nicht anders, als alle Menschen, auch die Nichtchristen, auf das von ihr verwaltete Naturrecht zu verpflichten. So entsteht ein Ethikbegriff, der von Andersdenkenden nicht akzeptiert werden kann,  der ihnen aber von der Kirche als allgemeingültige Ethik verkauft wird. Das ist eine der größten Unwahrhaftigkeiten der katholischen Kirche. Ihr Ethikbegriff ist doppelzüngig.

Es ist in keiner Weise tragbar, dass Religionsgemeinschaften ihre eigenen Glaubens- und Seelsorge Angelegenheiten mithilfe des Staats den Nichtmitgliedern aufzwingt. Ebenfalls ist es untragbar, dass der Staat mit Religionsgemeinschaften zusammenarbeitet, seine vielen religionsfreien Bürger aber vergisst. Der Campus der Religionen ist dafür ein gutes Beispiel. Durch die Bevorzugung der Religionsgemeinschaften wird der Gleichheitsgrundsatz verletzt. Ja, wird geantwortet, die Religionsfreien sind nicht organisiert, darum kann man mit ihnen nicht verhandeln. Warum sind sie unzureichend organisiert? Weil der Gesetzgeber ihnen die öffentlich-rechtliche Stellung nicht gewährt. Man kann da von einer gewollten Gesetzeslücke sprechen. Der Staat will für Religionsfreie keine den Religionen gleichgestellte Regelung treffen. Wenn der Gesetztesgeber nicht will, kann ihn niemand dazu verpflichten. Da ist rechtlich kaum etwas zu machen, sondern nur politisch. Darum sind Forderungen, wie sie diese Webseite stellt, so wichtig. Wir müssen Lobbys bilden, um beachtet zu werden. In Österreich gibt es den Korso Österreich, dem auch "Laizisten der Seestadt" angehört. So steht unsere Webseite im engen Kontakt mit anderen Laizisten. Ihr Betreiber ist Giordano Bruno, Regionalgruppe Österreich. Damit ist sie auch internationale verknüpft. Das ist der ausschlaggebende Grund, warum unsere Webseite "Laizisten der Seestadt" und nicht  "Säkulare der Seestadt" heißt. Weltweit besteht das Verlangen nach einer totalen Trennung von Religion und Staat, also einer laizistischen Ausrichtung der Gesellschaft.

Das Verlangen nach einer laizistischen Ausrichtung der Gesellschaft muß nicht zugleich Religionsfeindlichkeit bedeuten. Es beinhaltet aber die Klarstellung, welchen Beitrag zur Gesellschaft  die Religionen wirklich leisten. Erst wenn sie keine gesellschaftliche Bevorzugung erhalten, kann ihr wahrer Wert für die Gesellschaft beurteilt werden.

"Geht, und ich gehe mit euch" So zitiert Hendrikse, Klaas, Glaube an einen Gott, den es nicht gibt,  im Manifest eines atheistischen Pfarrers. Exodus 3,14-14. Dass vor allem Gott und nicht Macht, Geld, und Ideologien das religiöse Tun begleitet, kann man heute kaum erkennen,

Quellen:
Roswitha Gladel in Helpster, Laizistisch - Begriffserklärung
http://www.helpster.de/laizistisch-begriffserklaerung_188431
Bydlinski, Franz, Juristische Methodenlehre und Rechtsbegriff, Zweite, ergänzte Auflage, Copyright 1982 und 1991 by Springer/Wien, S 473.
Hendrikse, Klaas, Glaube an einen Gott, den es nicht gibt, Manifest eines atheistischen Pfarrers, Aus dem Niederländischen übertragen von Gabrielle Zangger, TVZ 2013, S 47